Storno – wer darf Stornieren und warum es heikel ist

Storno

Ein ganz heikles Thema an Deiner Kasse sind die Stornos. Zum einen gibt es Zeilenstornos, oder Sofortstornos, wenn Du oder Dein Mitarbeiter sich vertippt hat, oder der Kunde/Gast sich es nochmal anders überlegt hat, zum anderen gibt es die echten Bon-Stornos oder Nach-Stornos, die nachträglich ausgeführt werden.

Lass Dir sämtliche Stornos am besten von Deinen Mitarbeitern mit Unterschrift bestätigen und den Grund für den Storno aufschreiben. Hier prüft das Finanzamt am häufigsten nach, da in der Vergangenheit über Stornos schon oft versucht wurde, die Umsätze nachträglich nach unten zu „korrigieren“ um damit Schwarzgeld zu schaffen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Storno-Funktion an der Kasse oft auch von „kreativen“ Mitarbeitern genutzt wird, die lieber in die eigene Tasche als Deiner wirtschaften und Dich damit bestehlen.

Sei also auf der Hut, wenn auf einmal zu viele Stornos auftauchen.  Spätestens seit der Einführung der Finanzamtschnittstelle 2017 musst Du hier entweder sinnvolle Software-Werkzeuge einsetzen, die Dir die tägliche Kontrolle der Stornos vereinfachen, oder selbst täglich kontrollieren.

Sonst ist zum einen das Geld weg und Du wirst unter Umständen gleichzeitig noch vom Finanzamt geschätzt, da die Umsätze an Deiner Kasse nicht um Materialaufwand passen. Dem Steuerprüfer ist es egal, warum der Umsatz nicht passt.

Hier bist Du gefragt. Unsere Empfehlung an dieser Stelle sind automatische Auswertungstools, die über Algorithmen Unregelmäßigkeiten an der Kasse für Dich automatisch erkennen.

Zeilenstorno - Gefahr der Unterschlagung

Zeilenstorno – Gefahr der Unterschlagung