Bonrollen für Dein Kassensystem. Achte auf umweltfreundliche Varianten.

Bonrollen

Bonrollen gibt es meistens als Thermopapierrollen. Dies sind die am häufigsten genutzten Rollen. Aber es gibt zusätzlich auch reine Papierrollen, bei dem dann mit einem Nadeldrucker auf die Papierrolle gedruckt wird. Ideal z.B. als Küchendrucker, da hier weniger die Gefahr besteht, dass der Thermodruck verloren geht, wenn der Bon auf eine heiße Fläche fällt.

Die am häufigsten gebrauchten Bonrollen sind meistens 80mm breit und sind 80m lang. Der Innendurchmesser ist bei manchen Kassendruckern auch wichtig, also am besten auf die Beschreibung Deines Bondruckers schauen.

Tipp: Nimm an dieser Stelle nicht die billigsten Sorten und achte darauf, dass diese Phenolfrei sind. Bisphenol A (BPA) gilt unter Experten als gesundheitsgefährdend.
Hier eine Info vom Umweltbundesamt: http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/bisphenol-a-massenchemikalie-unerwuenschten

Du sollst ja nicht Dich, Deine Mitarbeiter oder Deine Kunden schädigen, nur weil Du hier 50 Cents pro 80m Rolle gespart hast.

Ein Kassenbon ist im Schnitt 15 cm lang. Du bekommst also rund 533 Bons aus einer Rolle raus. Billige Bonrollen kosten im Schnitt 1 Euro/die Rolle, umweltfreundliche ca. 1,50 Euro pro 80m Rolle.

Bei rund 200 Bonausdrucken am Tag somit gerade mal 5 Euro im gesamten Monat mehr bei den umweltfreundlichen Papierrollen an Gesamtkosten gegenüber den mit Phenolhaltigen Bonrollen. Zudem schützt Du Deine eigene Gesundheit damit.

Ab 2020 musst Du laut einem Entwurf der Bundesregierung übrigens alle Bonvorgänge an Deiner Kasse ausdrucken und Deinem Kunden oder Gast mitgeben. Ein Papierbonzwang für alle Kunden, auch wenn er den Bon gar nicht möchte.

Wenn man überlegt, dass 2017 die Schweiz gerade angefangen hat, den Papierbon abzuschaffen und nur noch auf Verlangen auszugeben, so gehen die deutschen Steuerbehörden einen schon fragwürdigen Weg.

Bei 2,5 Mio. Registrierkassen in Deutschland werden somit rund 300.000 Kassenrollen täglich (!) ausgedruckt, nur weil es die Finanzbehörden so wollen. Eine unnötige Papier- und Geldverschwendung und zusätzliche massive Umweltbelastung an Phenolen, da die meisten doch nur die billigsten Rollen verwenden.

Ökobon
Seit einiger Zeit gibt es sogar Ökobons, die ohne Phenole und sonstige chemische Farbentwickler auskommen und sogar zu Lebensmittel Kontakt haben dürfen.

Hier eine Info zum Ökobon: Farbentwickler sind chemische Stoffe wie z.B. Bisphenol A, die in der hitzeempfindlichen Beschichtung aller herkömmlichen Thermopapiere enthalten sind. Sie sorgen dafür, dass durch chemische Prozesse beim Drucken mit dem Thermodrucker das schwarze Schriftbild entsteht.

Farbentwickler werden seit einigen Jahren z.B. vom Bundesinstitut für Risikobewertung und Greenpeace als problematische Substanzen für die Gesundheit und eine intakte Umwelt eingeschätzt.

Bonrollen und Kassenrollen für Kassensysteme und Registrierkassen

Bonrollen und Kassenrollen für Kassensysteme und Registrierkassen

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